Zeigen Sie Ihre Firma in einem AI Workspace: der Gesamtüberblick.
Der eigene Hof, jede Baustelle, jedes Fahrzeug – live. Dahinter ein Firmengehirn mit Ihren Prozessen, daran Mails und Chats, Termine und Aufgaben, KI-Mitarbeiter mit eigener Stelle – und alles, was Ihr Betrieb sonst braucht. Ein System, das Menschen führen und in dem KI-Mitarbeiter vorbereiten. Die Ausschnitte stammen aus unserem Beispielbetrieb, einem erdachten Tiefbauunternehmen.
Ein Schreibtisch, an dem Menschen und KI-Mitarbeiter gemeinsam arbeiten.
KI in einem Chatfenster bleibt ein Werkzeug. Zusammenarbeit entsteht erst an einem gemeinsamen Arbeitsplatz: derselbe Stand für alle, klare Zuständigkeit, nichts geht zwischen zwanzig Programmen verloren. Deshalb haben wir einen eigenen gebaut.
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Der Arbeitsplatz
Ein Schreibtisch statt zwanzig Programme
Der AI Workspace ist ein eigener Arbeitsplatz im Browser. Fenster, die Sie verschieben und anordnen wie auf Ihrem Rechner – für E-Mails, Aufgaben, Angebote und Ihr Firmengehirn. Alles an einem Ort, auf Ihrem eigenen Server in Deutschland.
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Links: die Themen
Gearbeitet wird in Themen, nicht in Postfächern
Ein Thema ist ein Vorgang: das Angebot für einen Kunden, der Monatsabschluss, eine Messe. Im Thema sitzen die, die es betrifft – Menschen und KI-Mitarbeiter, mit demselben Stand und denselben Unterlagen.
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Das Team
Die KI-Stelle legt vor, ein Mensch gibt frei
Torben entwirft das Angebot aus Ihren Preisen und der Kundenhistorie, Marlies prüft die Zahlen. Abgeschickt wird erst, wenn ein Mensch es freigegeben hat. So arbeiten Teams aus Menschen und KI-Mitarbeitern an einem Projekt.
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Rechts: die Personen
Jedes Gespräch liegt bei der Person
Kollegen, KI-Kollegen und Kunden: Ob eine Nachricht per Chat, Microsoft Teams oder E-Mail kam, spielt keine Rolle. Sie landet bei der Person – und nicht in einem weiteren Programm, das jemand im Blick behalten muss.
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Der Alarm
Wichtiges meldet sich von selbst
Kommt eine neue Kundenanfrage herein, schlägt der Arbeitsplatz Alarm – bei dem, der zuständig ist, mit Betreff und Grund. Niemand muss Postfächer durchsuchen, und nichts bleibt liegen.
Wissen, das dem Betrieb gehört. Stellen, keine Werkzeuge.
Das wertvollste Wissen eines Betriebs steckt in Köpfen – und geht mit ihnen. Das Firmengehirn hält es als geprüfte Karten; jede KI-Stelle arbeitet nur mit diesem Wissen und nur mit den Rechten ihrer Stelle.
Abläufe, Regeln, Preise, Erfahrungen – einmal beschrieben, für alle gültig.
Ein Firmengehirn ist kein Dokumentenstapel und keine Suchmaschine über alte Mails. Es besteht aus geprüften Wissenskarten: Wie wir kalkulieren, welche Fristen gelten, was dieser Kunde nicht mag, welche Genehmigung vor dem ersten Spatenstich vorliegen muss, welcher Lieferant samstags liefert. Jede Karte hat einen Verantwortlichen, ein Datum und einen Geltungsbereich – und eine Korrektur wirkt dauerhaft, nicht nur im aktuellen Gespräch.
So entsteht es: In der Beratung sammeln wir, was in Köpfen, Ordnern und Tabellen steckt, und übersetzen es in Karten, die eine KI verstehen kann. Danach wächst es im Alltag weiter. Beantwortet ein Mitarbeiter eine Frage, die noch nicht beschrieben war, schlägt die KI-Assistenz eine neue Karte vor. Freigegeben wird sie von dem Menschen, der dafür zuständig ist – erst dann gilt sie für alle Stellen.
Die KI-Mitarbeiter arbeiten ausschließlich mit diesem Wissen. Sie raten nicht, sie lesen nach. Fehlt eine Karte, fragen sie – und genau das macht die Antworten verlässlich: Was im Firmengehirn steht, wurde von jemandem aus dem Betrieb freigegeben.
- Wissen bleibt im Haus, auch wenn jemand in Rente geht oder den Betrieb verlässt.
- Jede KI-Stelle sieht nur, was ihre Rolle sehen darf – die Buchhaltung nicht die Bewerbungen, die Disposition nicht die Gehälter.
- Freigaben bleiben bei Menschen: gebucht, gezahlt und versendet wird durch einen Menschen.
Beispiel: Die Karte „Leitungsauskunft vor Aushub“ beschreibt, bei wem die Auskunft eingeholt wird, wie lange sie dauert und was ohne sie nicht beginnen darf. Der KI-Mitarbeiter der Disposition prüft jede neue Baustelle dagegen – und meldet, wenn die Auskunft fehlt.
Beschriebene Abläufe – und jemand, der darüber wacht.
Am Ring des Firmengehirns hängen die Prozesse des Betriebs: Saugbagger-Einsatz, Tagesplan, Leitungsauskunft, Tagelohn und Abrechnung, Entsorgung, Prüffristen, Ausschreibung. Jeder Ablauf ist einmal beschrieben – wer was in welcher Reihenfolge tut, wo geprüft wird, wer freigibt und was passiert, wenn etwas nicht stimmt. Die KI-Mitarbeiter arbeiten in genau diesen Abläufen, nicht daneben und nicht an ihnen vorbei.
Und jemand passt auf: Ein Prüfer misst den Lernstand jedes Prozesses. Wie oft lief er ohne Korrektur durch, wo greift ein Mensch noch regelmäßig ein, welche Schritte wurden seit dem Start geändert. Ein Prozess, der zwanzigmal sauber lief, bekommt mehr Spielraum; einer, der jede Woche korrigiert wird, bleibt in der Probezeit und wird gemeinsam nachgeschärft.
Für die Geschäftsführung heißt das: Sie sehen nicht nur, was die KI tut, sondern wie sicher sie es tut. Jede Korrektur eines Mitarbeiters fließt zurück in die Beschreibung – der Betrieb lernt als Ganzes, nicht nur eine Person.
- Sicherheit: nichts läuft ohne beschriebenen Ablauf und ohne Freigabe-Punkt.
- Transparenz: der Lernstand je Prozess ist sichtbar, nicht gefühlt.
- Wachstum: jede Korrektur bleibt – der Prozess wird mit jedem Vorgang besser.
Beispiel: Der Prozess „Tagelohn abrechnen“ lief im ersten Monat mit sieben Korrekturen, im dritten mit einer. Der Prüfer zeigt das als Lernstand – und schlägt vor, die Freigabe der Nachweise von der Bauleitung auf den Polier zu verlagern, weil dort alle Korrekturen herkamen.
Firmengehirn, Prozesse, Stellen – in dieser Reihenfolge.
Die meisten Einführungen beginnen beim Werkzeug. Wir beginnen beim Wissen. Erst wenn das Unternehmen beschrieben ist, kann eine Stelle daran arbeiten.
KI-Stelle Mensch – entscheidet Die Bahnen sind die Prozesse.
Vier Ebenen, von innen nach außen
Das Firmenwissen gehört dem Unternehmen – nicht dem Werkzeug und nicht dem Mitarbeiter, der irgendwann geht. Es liegt in der Mitte, und jede Stelle greift nach ihrer Rolle darauf zu: Die Buchhaltung sieht Konten und Fristen, der Vertrieb Preise und Kundenhistorie, der Justiziar die Verträge.
- Das FirmengehirnIhr Firmenwissen als geprüfte Karten: Preise und Kalkulationsregeln, Abläufe, Verträge, Kundenhistorie, die Eigenheiten Ihres Gewerks. Einmal sauber beschrieben, freigegeben nach Rolle und Vertraulichkeit.
- Die ProzessstrukturenDaran hängen Ihre Abläufe: wer was in welcher Reihenfolge tut, wo geprüft wird, wer freigibt und was passiert, wenn etwas nicht stimmt.
- Die StellenAn den Prozessen hängen die Stellen – KI-Mitarbeiter und Menschen nebeneinander, jede mit fester Zuständigkeit und einem Vorgesetzten. Jede KI-Stelle hat ihr eigenes kleines Gehirn.
- Die WerkzeugeGanz außen liegt, was die Arbeit braucht: der Arbeitsplatz, das CRM, die Disposition. Werkzeuge sind das Letzte, was wir anfassen – nicht das Erste.
Post, die vorbereitet ankommt.
Mails und Chats laufen in einem Postfach zusammen. Die KI-Assistenz sortiert, fasst zusammen und bereitet Antworten vor – Sie lesen gegen und geben frei. Im Themen-Chat arbeiten Menschen und KI-Mitarbeiter am selben Vorgang.
Ein Postfach, das vorbereitet statt nur zu sammeln.
Der Posteingang ist in den meisten Betrieben der Ort, an dem Arbeit entsteht und wieder verschwindet: eine Anfrage, eine Rückfrage vom Kunden, ein Lieferschein, die Krankmeldung, die Störungsauskunft – alles in einer Reihe, nichts einsortiert. Im AI Workspace liegen Mails und Chats in einem Postfach. Die KI-Assistenz liest mit, ordnet jeden Eintrag dem richtigen Vorgang zu, fasst ihn in zwei Sätzen zusammen und legt einen Antwortentwurf dazu, wenn eine Antwort fällig ist.
So läuft ein Morgen ab: Neun Mails warten. Jede trägt ihre Einordnung – Notfall, Anfrage, Leitungsauskunft, Behörde, Nachweis – und einen Vorschlag, was zu tun ist. Der Notfall steht oben, mit der Vorgeschichte des Kunden und dem Hinweis, welcher Saugbagger frei ist. Sie öffnen nicht zwanzig Mails, sondern lesen neun Zusammenfassungen und entscheiden.
Was keine Entscheidung braucht, ist schon einsortiert – beim Kunden, beim Projekt, bei der Baustelle – und für alle sichtbar, die an dem Vorgang arbeiten. Freigegeben wird von einem Menschen; die KI bereitet vor. Kein Entwurf verlässt das Haus ohne Ihr Wort.
- Zeit: der Morgen im Postfach dauert Minuten, nicht eine Stunde.
- Ordnung: jede Nachricht hängt am Vorgang, nicht im Verlauf einer Person.
- Führung: kein Entwurf geht raus, bevor Sie ihn freigegeben haben.
Beispiel: Rüdiger Hansen meldet um 07:16 einen Rohrbruch an der Kreuzung Hauptstraße. Die KI-Mitarbeiterin ordnet ihn als Notfall ein, hängt die Störungsauskunft von 05:58 dazu und schlägt den zweiten Saugbagger ab 08:30 vor – die Disposition gibt frei, der Kunde bekommt die Zusage.
Themen links, Arbeit in der Mitte, Assistent rechts.
Gearbeitet wird in Themen, nicht in Postfächern: das Angebot für einen Kunden, der Monatsabschluss, eine Baustelle, ein Notfall. Im Thema sitzen die, die es betrifft – Menschen und KI-Mitarbeiter, mit demselben Stand und denselben Unterlagen. Niemand sucht die letzte Mail, niemand fragt, welche Fassung des Angebots gilt. Was in einem Thema passiert, bleibt dort auffindbar, auch in zwei Jahren.
In der Mitte liegen die Fenster wie auf Ihrem Rechner: ein Angebot, eine Mail, ein Plan, eine Akte. Ein KI-Mitarbeiter arbeitet im Hintergrund an einer Aufgabe und legt Zwischenstände im Themen-Chat ab – mit Prüfschritten, die Sie sehen. Rechts begleitet Sie der persönliche Assistent: Er weiß, in welchem Thema Sie gerade sind, zeigt, wo Ihre Freigabe gebraucht wird, und beantwortet Fragen aus dem Firmengehirn, ohne dass Sie das Fenster wechseln.
Jeder Betrieb bekommt dafür einen eigenen Server in der EU. Ihre Daten liegen nicht in einem geteilten Dienst, und welche KI-Modelle für welche Aufgabe genutzt werden, entscheiden Sie mit uns in der Einrichtung.
- Ein Stand für alle, die an einem Vorgang arbeiten – Mensch wie KI-Mitarbeiter.
- Postfach und Termine werden angebunden, nicht ersetzt; Ihre Programme bleiben.
- Eigener Server je Betrieb, Standort EU, Zugriff nach Rolle.
Beispiel: Im Thema „Rohrbruch Hauptstraße“ legt der KI-Mitarbeiter den Geräteplan-Auszug für Saugbagger KW 42 an, der Polier ergänzt ein Foto aus der App, die Buchhaltung sieht später den Tagelohnnachweis – alles in einem Thema, ohne eine einzige weitergeleitete Mail.
Was heute wichtig ist – und was bis wann.
Termine, Fristen und Aufgaben entstehen aus Mails, Chats und Baustellen – und landen im Kalender, nicht auf dem Zettel. Das Heute-Bild zeigt morgens zuerst, was Ihre Entscheidung braucht.
Fristen aus Mails, Chats und Baustellen – an einer Stelle.
Eine Frist steht in einer Mail, der Rückruf im Chat, der Abnahmetermin im Bautagebuch, die Hauptuntersuchung auf dem Zettel in der Werkstatt. Im AI Workspace werden daraus Termine und Aufgaben in einem Kalender: Die KI-Assistenz erkennt sie, legt sie an und hängt die Vorgeschichte dazu – wer hat angefragt, was wurde zugesagt, welche Unterlagen fehlen noch, wer muss dabei sein.
Vor jedem Termin bekommen Sie eine Vorbereitung: die letzten Nachrichten, die offenen Punkte, die Zahlen, die Namen. Aufgaben, die niemand bestätigt hat, bleiben sichtbar, statt im Postfach zu versinken. Eine Frist, die zu kippen droht, meldet sich zwei Tage vorher – nicht am Morgen danach. Was erledigt ist, wird abgehakt, und zwar von einem Menschen.
Der Kalender ist derselbe für Geschäftsführung, Bauleitung und Disposition, nur anders gefiltert: Die Bauleitung sieht Abnahmen und Behördentermine, die Disposition Prüffristen und Lieferungen, die Geschäftsführung alles, was eine Entscheidung braucht.
- Zeit: keine Suche nach dem Termin, der irgendwo in einer Mail stand.
- Ruhe: Fristen melden sich, bevor sie verstreichen.
- Führung: Termine werden vorgeschlagen, eingetragen werden sie nach Ihrer Freigabe.
Beispiel: Aus der Mail des Kreises Stormarn („verkehrsrechtliche Anordnung läuft am 24.10. aus“) wird eine Aufgabe für die Bauleitung mit Frist 21.10., dem Antragsformular und dem Hinweis, dass die Kolonne Straßenbau in der Woche noch an der Bahnhofstraße steht.
Ein Bild statt zwanzig Fenster.
Der Morgen in einem Betrieb beginnt mit Suchen: im Postfach, im Kalender, auf dem Zettel vom Vortag, im Anruf vom Polier. Das Heute-Bild dreht das um. Es zeigt zuerst, was Ihre Entscheidung braucht – eine Freigabe, einen Rückruf, einen Termin, der heute kippt, ein Angebot, das abgegeben werden muss – und erst danach alles andere.
Jeder Eintrag ist vorbereitet: Wer hat angefragt, was ist die Vorgeschichte, was schlägt der KI-Mitarbeiter vor, was passiert, wenn Sie nichts tun. Sie lesen zwei Sätze und entscheiden – annehmen, ändern, ablehnen. Was keine Entscheidung braucht, bleibt unten: Termine des Tages, Baustellen im Plan, wer heute fehlt. Das Heute-Bild einer Geschäftsführerin sieht anders aus als das eines Poliers, weil jede Rolle andere Entscheidungen trifft.
Über den Tag wächst es mit: Was erledigt ist, verschwindet, was neu kommt, reiht sich nach Dringlichkeit ein. Abends ist die Liste leer oder sagt ehrlich, was morgen wartet.
- Zeit: der erste Überblick dauert eine Minute, nicht eine halbe Stunde.
- Ruhe: nichts bleibt liegen, weil es in einem anderen Programm lag.
- Führung: Freigaben bleiben bei Ihnen – die KI bereitet vor, Sie geben frei.
Beispiel: Dienstag, 07:40: drei Entscheidungen oben – die Umplanung wegen Regen am Donnerstag, die Freigabe des Angebots Logistikpark Siek, der Rückruf bei der Störungsauskunft. Darunter sechs Termine, zwei Krankmeldungen, ein Liefertermin. Um 08:10 ist das Wichtigste entschieden.
Eine Stelle ist kein Werkzeug.
Ein Werkzeug wartet, bis jemand es aufruft, und vergisst das Gespräch beim Schließen des Fensters. Eine Stelle hat eine Aufgabe, eine Zuständigkeit, einen Vorgesetzten und eine Personalakte – und sie erinnert sich.
Jede Stelle hat ein eigenes kleines Gehirn
Neben dem Firmengehirn – dem allgemeinen Firmenwissen, auf das jede Stelle nach ihrer Rolle zugreift – führt jede KI-Stelle einen eigenen Speicher in vier Kategorien. Er wächst mit jedem Vorgang und mit jedem Satz, den Sie ihr zurückmelden.
- AufgabenWas diese Stelle zu tun hat und was ausdrücklich nicht. Die Stellenbeschreibung, wie Sie sie einem Menschen auch geben würden.
- ProzesseWie es in Ihrem Betrieb läuft: die Reihenfolge, die Ausnahmen, die Fristen, die Formulare.
- ErfahrungenWas in der Zusammenarbeit gelernt wurde. Dass dieser Kunde keine Anrufe vor zehn Uhr mag. Dass diese Baustelle ohne Genehmigung nicht eingeplant wird.
- FeedbackWas Sie zurückgemeldet haben. Eine Korrektur wirkt dauerhaft, nicht nur im aktuellen Gespräch – das ist der Unterschied, den man nach vier Wochen merkt.
Probezeit und Prüfer
Jede Stelle beginnt mit einer Probezeit. Am Ende steht eine Entscheidung: Bringt sie dem Betrieb etwas – oder nicht? Wir haben in unserem eigenen Haus KI-Stellen wieder aufgelöst, weil die Antwort Nein war. Das gehört zur Führungsaufgabe dazu.
Hinter jedem Macher steht ein Prüfer, und beides ist nie dieselbe Stelle. Nach drei Korrekturschleifen landet ein Vorgang bei einem Menschen statt in der nächsten Runde. Nichts wird ohne die Freigabe eines Menschen aktiv – kein Angebot, keine Buchung, keine Mail.
Drei Stellen aus unserem eigenen Register – als Personalakte
So sieht eine Stelle bei uns aus: mit Aufgaben, Fachkönnen, Persönlichkeit und der Stelle, an der ein Mensch entscheidet. Die persönliche Assistenz, der Vertrieb und die Buchhaltung sind die drei, mit denen die meisten Betriebe anfangen.
Die KI schlägt vor. Der Mensch entscheidet.
Regen am Donnerstag, ein Gerät in der Werkstatt, ein Fahrer krank: Der Vorschlag kommt fertig gerechnet – mit Folgen für die anderen Baustellen. Die Disposition gibt frei oder übersteuert mit Grund.
Die Woche je Kolonne – mit Wetter, Konflikten und einem Vorschlag, der die Folgen kennt.
Die Plantafel zeigt die Woche je Kolonne: Baustelle, Personen, Stunden, Wetter, Bodenfrost. Konflikte werden markiert, bevor sie im Betrieb ankommen – doppelt verplante Geräte, fehlende Qualifikationen, ein Deckenschluss bei zwölf Millimetern Regen, eine Kolonne, die am Freitag nur zu viert ist. Acht Konflikte, vier davon kritisch, stehen oben in der Leiste, nicht irgendwo im Plan versteckt.
Der KI-Mitarbeiter der Disposition rechnet die Umplanung durch und zeigt sie als Vorschau in der Tafel: Was verschiebt sich, was bleibt, was kostet es an Stunden, welche Lieferung muss umbestellt werden. Gestrichelt ist, was sich ändern würde. Die Disposition nimmt an, ändert oder übersteuert mit Grund – jede Entscheidung bleibt protokolliert, und der Vorschlag der nächsten Woche kennt sie.
Geräte, Fahrer, Container und Entsorgung hängen am selben Plan. Die Frage „Ist ab Montag sechs Wochen am Stück ein Saugbagger frei?“ beantwortet der Assistent aus der Planung, nicht aus dem Gedächtnis des Disponenten.
- Konflikte vor dem Montag, nicht am Montag um sieben.
- Vorschau statt Bauchgefühl: jede Umplanung mit ihren Folgen sichtbar.
- Übersteuern mit Grund: der Mensch entscheidet, das System lernt daraus.
Beispiel Lindenweg: Regen am Donnerstag – Asphalt darf nicht auf nassen Untergrund. Der Vorschlag: Deckenschluss auf Freitag ab 10 Uhr, wenn der Bodenfrost weg ist; die Kolonne schneidet Donnerstag die Kanten an der Bahnhofstraße, das Mischwerk wird bis 14 Uhr umbestellt. Die Disposition nimmt an.
Jedes Gerät hat seine Akte – und seinen Platz im Plan.
Fahrer, Einsätze, Füllstand, Wartung, Hauptuntersuchung, Prüftermine, Versicherung: Der Geräteplan zeigt je Tag, welches Gerät wo arbeitet, welches in der Werkstatt steht und welches gesperrt ist. Saugbagger, Kettenbagger, Radlader, Rüttelplatten, Anhänger, Container – jedes Gerät hat eine Akte mit seinen Papieren, seinen Prüfplaketten und seiner Geschichte: Welche Baustellen, welche Schäden, welche Reparaturen.
Entsorgung und Deponie gehören dazu: welche Menge wohin gefahren wurde, mit Wiegeschein und Entsorgungsnachweis am Projekt und am Gerät. Wer ein Gerät für nächste Woche braucht, sieht sofort, ob es frei ist oder wer es bis wann hat. Wer eine Prüfung übersieht, bekommt den Hinweis vom KI-Mitarbeiter, bevor das Gerät auf die Straße geht – mit dem Vorschlag, welcher Werkstatttermin in den Plan passt.
Die Werkstatt plant im selben Bild wie die Disposition. Ein Gerät, das Mittwoch in die Werkstatt muss, ist Mittwoch nicht auf einer Baustelle verplant – oder der Konflikt steht oben in der Leiste.
- Prüftermine werden gemeldet, nicht entdeckt.
- Werkstatt und Einsatz im selben Plan, keine zwei Listen.
- Entsorgung mit Wiegeschein am Gerät und am Projekt – prüfbar, wenn jemand fragt.
Beispiel: Der Kettenbagger 25 t ist Mittwoch noch in der Werkstatt, Logistikpark Siek braucht ihn Donnerstag für Feld B. Der Geräteplan zeigt den Konflikt am Montag; der Vorschlag: Mittwoch Hammer am Altfundament mit dem Mobilbagger, Donnerstag Aushub mit dem Kettenbagger nach der Freigabe aus der Werkstatt.
Vom Ausschreibungstext zum fertigen Angebot – Position für Position.
Die Nacht vor der Submission kennt jeder Bauunternehmer. Der Assistent nimmt die Vorarbeit: Ausschreibungen finden, Leistungsverzeichnis einlesen, prüfen, kalkulieren, Angebot als PDF – die Abgabefrist steht im Kalender.
Eingelesen, eingeordnet, geprüft – mit Hinweis, nicht mit Behauptung.
Das Leistungsverzeichnis kommt als GAEB-Datei oder PDF, manchmal als Scan mit Handschrift am Rand. Der KI-Mitarbeiter ordnet jede Position ein, erkennt Mengen, Einheiten und Widersprüche, markiert Lücken und fehlende Nachweise – und sagt zu jeder Einordnung, wie sicher er ist. Unsichere Positionen landen bei einem Menschen, nicht stillschweigend im Angebot.
Die Preise kommen aus Ihrer eigenen Kalkulation und aus früheren Leistungsverzeichnissen, die im Firmengehirn liegen: Was hat die Position „Baumgrube 1,5 m³ herstellen“ beim letzten Mal gekostet, was war die Nachkalkulation, was hat der Nachunternehmer angeboten. Am Ende steht ein Preisspiegel mit Hinweisen, aus dem der Kalkulator das Angebot freigibt – Position für Position oder in einem Zug.
Die Frist zur Abgabe, die Bieterfragen, die Anfragen bei Lieferanten und Nachunternehmern laufen im selben Vorgang. Bieterfragen, die der Kalkulator stellt, gehen aus demselben Vorgang an die Vergabestelle – mit Frist und Antwort am Vorgang. Die Submission steht im Kalender, die Unterlagen hängen am Thema, und wer die Nacht vor der Abgabe kennt, weiß, was das bedeutet.
- Stunden statt Nächte vor der Submission.
- Lücken und Risiken sichtbar, bevor der Preis steht.
- Ihre Kalkulation bleibt Ihre – die KI rechnet damit, nicht dagegen.
Beispiel Alleengrün: Schulgarten und grüner Schulhof einer Grundschule, 214 Positionen. 198 sicher eingeordnet, 11 mit Hinweis (Mengen widersprechen dem Plan), 5 beim Kalkulator. Das Angebot geht zwei Tage vor der Submission raus – geprüft, nicht gehofft.
Anfrage, Angebot, Auftrag – ein Vorgang, kein Postfach.
Anfragen kommen per Mail, Telefon, Portal oder über die Website. Der KI-Mitarbeiter legt den Vorgang an, holt die Vorgeschichte des Kunden dazu – frühere Angebote, offene Posten, Besonderheiten aus dem Firmengehirn – und bereitet den Vor-Ort-Termin vor: Adresse, Zufahrt, Ansprechpartner, Fragen, die geklärt werden müssen. Aus dem Termin wird das Angebot, aus dem Angebot der Auftrag, mit Fristen, die im Kalender stehen, und Freigaben, die bei Ihnen liegen.
Die Übersicht zeigt, welches Angebot wo steht: Entwurf, in Freigabe, abgegeben, nachgefasst, gewonnen, verloren. Ein Angebot, das seit zwölf Tagen ohne Antwort ist, bekommt einen Nachfass-Vorschlag mit Text, den Sie freigeben oder ändern. Verlorene Angebote tragen den Grund, damit das nächste besser wird. Für die Geschäftsführung gibt es die Wochenübersicht: Angebotssumme offen, gewonnen, verloren – als Zahl, nicht als Gefühl.
Aus dem gewonnenen Auftrag wird direkt das Projekt mit Planung, Disposition, Material und Nachweisen. Nichts wird zweimal erfasst – die Positionen aus dem Angebot sind die Positionen der Abrechnung.
- Stand je Angebot auf einen Blick, ohne Suche im Postfach.
- Vorgeschichte des Kunden liegt beim Angebot, nicht im Kopf des Verkäufers.
- Auftrag → Projekt ohne Doppelerfassung, bis zur Rechnung.
Beispiel: Sandra Petersen fragt am Dienstag einen Saugbagger für Donnerstag an. Der Vorgang entsteht aus der Mail, der Termin kommt aus dem Geräteplan, das Angebot aus der Preiskarte „Saugbagger Tagessatz“ – freigegeben um 09:20, Auftrag um 11:05, Einsatz im Plan.
Zeiterfassung, Urlaub, Krankmeldung, Aufgaben – an einer Stelle.
Krankmeldung und Urlaubsantrag kommen per App bei der Disposition an und ändern den Plan. Die Zeiterfassung entsteht aus den Statusmeldungen des Tages, nicht aus einem zweiten Programm.
Wer ist wo, wer darf was, wessen Schulung läuft ab.
Qualifikationen hängen an der Person und am Gerät: Wer darf welchen Saugbagger fahren, wer hat die Unterweisung für Arbeiten im Gleisbereich, wessen Erste-Hilfe-Schulung läuft im nächsten Monat ab, wer hat den Führerschein CE. Die Disposition sieht das beim Planen – nicht erst, wenn die Kolonne vor dem Gerät steht und keiner es fahren darf.
Urlaub und Krankmeldung werden per App gemeldet und ändern den Plan sofort; die Zeiterfassung entsteht aus dem Tag, nicht aus einem zweiten Programm am Abend. Bewerbungen laufen als Vorgang mit Fristen, Unterlagen und Gesprächsterminen, und der KI-Mitarbeiter bereitet das Gespräch vor: Was steht im Lebenslauf, was fehlt, welche Fragen sind offen. Entschieden wird im Gespräch, von Menschen.
Jeder Mitarbeiter sieht in der App, an welchem Projekt er wann arbeitet, welche Unterweisungen anstehen und wie viel Urlaub übrig ist. Die Personalakte gehört dem Betrieb – mit allem, was der Datenschutz erlaubt, und nichts darüber hinaus.
- Zeiterfassung aus dem Tag, nicht aus einem zweiten Programm.
- Qualifikationen beim Planen sichtbar – die Kolonne passt zum Gerät.
- Urlaub, Krankheit, Bewerbung als Vorgänge mit Fristen, nicht als Zettel.
Beispiel: Werners Unterweisung für den Saugbagger läuft am 31.10. ab. Der KI-Mitarbeiter meldet es drei Wochen vorher, schlägt den Schulungstermin am 24.10. vor und zeigt, dass Werner an dem Tag nicht an der Bahnhofstraße verplant ist.
Jeder weiß morgens, was er heute tut.
Das Handy zeigt dem Fahrer seinen Tag: Fahrzeug, Abfahrt, Ankunft, Ansprechpartner vor Ort. Zeiterfassung per Statusknopf, Dokumentation per Foto und Sprache, Nachweis mit Unterschrift, Messenger mit KI-Übersetzung – ohne laufende Standortverfolgung der Person.
Die Disposition auf dem Handy – für den, der sie ausführt.
Der Fahrer sieht morgens seinen Tag: welches Fahrzeug, wann Abfahrt vom Hof, wo die Baustelle, wer vor Ort der Ansprechpartner ist, welche Tätigkeit ansteht. Ändert die Disposition etwas – ein Einsatz rutscht, eine Baustelle fällt wegen Regen aus –, ändert sich die App, ohne Anruf und ohne Zettel am Schwarzen Brett. Mit dem Statusknopf meldet er Abfahrt, Ankunft, Beginn und Pause; daraus entsteht die Zeiterfassung, ohne dass jemand abends Stundenzettel abtippt.
Der Einsatz trägt alles, was draußen gebraucht wird: die Adresse mit Route, den Auftraggeber, die Telefonnummer der Bauleitung, die Tätigkeit in zwei Sätzen, die Sicherheitshinweise aus dem Firmengehirn. Für die Woche gibt es eine Vorschau, damit niemand am Donnerstag überrascht ist.
Die App kennt keine laufende Standortverfolgung der Person. Geortet werden Fahrzeuge über die Telematik – das steht in der App, in der Betriebsvereinbarung und auf jeder Ansicht der Live-Karte. Was der Mitarbeiter meldet, meldet er selbst.
- Kein Anruf für die Frage „Wo soll ich hin?“.
- Zeiterfassung aus vier Knöpfen, geprüft vom Polier.
- Ohne Personenortung – Fahrzeuge ja, Menschen nein.
Beispiel: Dienstag, 06:40 Abfahrt Hof, 07:00 Start Baustelle Amselweg, Saugbagger SB 2, Bauleitung Melanie Grothe. Um 06:35 kommt die Änderung: Hausanschlüsse 13–17 zuerst, weil der Gasversorger um 10 Uhr kommt. Die App zeigt es, der Fahrer bestätigt mit einem Tipp.
Ein Foto, ein Satz – der Eintrag im Bautagebuch ist fertig.
Draußen wird dokumentiert, wenn es passiert, nicht abends aus dem Gedächtnis. Der Polier macht ein Foto vom offenen Graben, spricht einen Satz dazu – „Fremdleitung bei 1,20 m, nicht in der Auskunft“ – und der KI-Mitarbeiter schreibt daraus den Eintrag ins Bautagebuch: Datum, Uhrzeit, Baustelle, Abschnitt, Wetter, Beteiligte, Foto, Text. Der Eintrag hängt am Projekt und ist für Bauleitung und Büro sofort sichtbar. Auch eine Sprachnotiz ohne Foto wird zum Eintrag, mit Uhrzeit und Standort der Baustelle – der Polier muss nichts tippen.
Besondere Vorkommnisse – Fremdleitungen, Bodenklassen, die vom Gutachten abweichen, Behinderungen durch Dritte, Wartezeiten – werden als solche markiert und landen bei der Bauleitung mit dem Hinweis, ob ein Nachtrag oder eine Behinderungsanzeige in Frage kommt. Entscheiden tut die Bauleitung; die Dokumentation ist dann schon vollständig, mit Foto und Uhrzeit.
Am Ende des Projekts ist das Bautagebuch lückenlos – nicht, weil jemand nachgetragen hat, sondern weil jeder Tag draußen in einer Minute festgehalten wurde. Bei einer Abnahme oder einem Streit ist die Beweislage da.
- Eine Minute je Eintrag, draußen, mit Foto.
- Nachträge werden erkannt, wenn sie entstehen – nicht Monate später vermisst.
- Lückenlos bei Abnahme, Prüfung und Streit.
Beispiel: Gewerbegebiet Oststeinbek, Kabelgraben: Beim Aushub liegt ein nicht verzeichnetes Schutzrohr. Foto, Satz, Eintrag um 09:48. Die Bauleitung sieht den Hinweis „Fremdleitung – Behinderung?“ um 09:50 und meldet dem Auftraggeber noch am Vormittag.
Die Kolonne spricht drei Sprachen. Der Messenger übersetzt.
In vielen Kolonnen arbeiten Menschen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist. Der Messenger der Mitarbeiter-App übersetzt Nachrichten in beide Richtungen: Der Polier schreibt auf Deutsch, der Mitarbeiter liest auf Polnisch oder Rumänisch, antwortet in seiner Sprache, und der Polier liest Deutsch. Die Originalnachricht bleibt dabei sichtbar, damit bei einem Missverständnis jeder nachsehen kann, was wirklich geschrieben wurde.
Der Messenger ist an die Baustelle gebunden, nicht an private Chats: Nachrichten zur Baustelle Lindenweg stehen im Thema Lindenweg, für alle, die dort arbeiten. Sicherheitshinweise, Änderungen der Disposition und Rückfragen vom Büro kommen über denselben Kanal – übersetzt, mit Uhrzeit, ohne private Nummern und ohne fremde Messenger-Dienste auf dem Betriebsgerät.
Die Übersetzung übernimmt ein KI-Modell, dessen Anfragen vertraglich abgesichert sind; welches Modell das ist, legen wir mit Ihnen in der Einrichtung fest. Was im Messenger steht, bleibt am Vorgang im Betrieb, und der Betriebsrat hat die Vereinbarung dazu mit unterschrieben.
- Jeder versteht die Anweisung – in seiner Sprache, mit Original daneben.
- Am Thema, nicht in zwölf privaten Chats.
- Vertraglich abgesichert: welche Modelle übersetzen, legen Sie mit uns fest – nachvollziehbar für den Betriebsrat.
Beispiel: „Schutzrohr Abschnitt Nord erst nach Freigabe des Versorgers einziehen“ – der Polier schreibt es einmal, drei Mitarbeiter lesen es in ihrer Sprache, einer fragt zurück, ob die Kabeltrommel schon geliefert ist. Die Antwort kommt aus dem Bestellvorgang: Donnerstag, 07:00.
Vor Ort unterschrieben – nie wieder am Monatsende gesucht.
Der Tagelohnnachweis entsteht aus dem Tag: Zeiten aus den Statusmeldungen, Geräte aus dem Plan, Material aus der Ladeliste, Fotos aus der Dokumentation. Der Polier prüft, ergänzt und lässt den Auftraggeber vor Ort auf dem Handy unterschreiben. Der Nachweis ist in derselben Minute im Büro, am Projekt, bei der Abrechnung – als PDF mit Unterschrift, Uhrzeit und Standort der Unterschrift.
Fehlt eine Unterschrift, erinnert die App den Polier am Abend, nicht die Buchhaltung Wochen später. Wird ein Nachweis bestritten, liegen Fotos und Zeiten daneben. Und weil die Positionen des Nachweises die Positionen des Auftrags sind, muss die Abrechnung nichts mehr zuordnen – sie prüft nur noch. Für Nachträge gilt dasselbe: Die Regiearbeit wird am Tag der Ausführung bestätigt, nicht Wochen später aus dem Gedächtnis verhandelt.
Für den Mitarbeiter heißt das: kein Block im Fahrzeug, kein Durchschlag, der im Regen aufweicht, kein Anruf aus dem Büro, welche Stunden am 3. des Monats gemeint waren. Die Unterschrift des Auftraggebers ersetzt keinen Vertrag – aber sie beendet die Diskussion, ob der Einsatz stattgefunden hat.
- Unterschrift vor Ort, Nachweis sofort im Büro.
- Vollständig: Zeiten, Geräte, Material, Fotos aus dem Tag.
- Abrechnung prüft, statt zu suchen und zuzuordnen.
Beispiel: Einsatz E-2612, Saugbagger SB 2, 07:00–15:30, 8 m³ Aushub, zwei Fotos. Melanie Grothe unterschreibt um 15:34 auf dem Handy des Fahrers. Um 15:35 liegt der Nachweis bei der Abrechnung – zur Freigabe, nicht zur Rekonstruktion.
Was die Kolonne morgen braucht, ist heute bestellt.
Aus dem Projekt kommt der Bedarf, aus dem Bedarf die Bestellung, aus der Lieferung der Liefertermin in der Disposition.
Bedarf, Bestellung, Lieferung – an der Baustelle, nicht im Postfach.
Jede Baustelle hat ihren Bedarf: Rohre, Schüttgut, Verbau, Pflaster, Pflanzen, Kleinteile. Der Bedarf entsteht aus der Planung und aus dem, was die Kolonne draußen meldet („Kies reicht bis Mittwoch“). Der KI-Mitarbeiter bündelt, fragt beim Lieferanten an, vergleicht Preise und Lieferzeiten mit den Karten im Firmengehirn und legt die Bestellung zur Freigabe vor – mit Liefertermin, Lieferadresse und dem Hinweis, wer die Ware annimmt.
Nach der Freigabe landet der Liefertermin in der Disposition und in der App des Poliers. Kommt die Lieferung, bestätigt er sie mit Foto des Lieferscheins; Abweichungen – falsche Menge, beschädigte Ware – werden sofort als Reklamation angelegt. Die Rechnung des Lieferanten trifft später in der Buchhaltung auf die Bestellung und den Lieferschein am selben Vorgang und wird automatisch abgeglichen.
Was übrig bleibt, geht ins Lager und ist beim nächsten Bedarf sichtbar, bevor neu bestellt wird. Fehlmengen werden gemeldet, bevor die Kolonne auf der Baustelle steht und wartet.
- Keine Wartezeit auf der Baustelle wegen fehlendem Material.
- Liefertermine im Plan der Disposition und auf dem Handy des Poliers.
- Rechnung, Bestellung, Lieferschein am selben Vorgang – abgeglichen, nicht gesucht.
Beispiel: Für die Glasfaser-Trasse Lütjensee fehlen 480 m Schutzrohr. Der Bedarf kommt aus der Planung, drei Lieferanten antworten bis 14 Uhr, die Bestellung wird um 14:20 freigegeben, Lieferung Donnerstag 07:00 an den Hof – im Plan, in der App, in der Buchhaltung.
Die Ladeliste steht, bevor der Lkw vom Hof fährt.
Material, Werkzeug und Geräte je Kolonne stehen auf der Ladeliste – aus dem Plan erzeugt, am Hof abgehakt. Was die Kolonne Kanalbau morgen an der Bahnhofstraße braucht, weiß das System aus der Tätigkeit: Verbau, Rohre DN 300, Rüttelplatte, Pumpe, Absperrmaterial. Fehlt etwas im Lager, steht es heute auf der Bestellliste, nicht morgen früh auf dem Hof als Frage.
Jeder Mitarbeiter sieht, was er ausgehändigt bekommen hat – bis zum Telefon, zum Messgerät und zur Prüfplakette am Elektrowerkzeug. Ausgabe und Rückgabe werden in der App bestätigt. Geht etwas verloren oder kaputt, ist der Weg nachvollziehbar: Wer hatte es, auf welcher Baustelle, seit wann. Prüfplaketten laufen im Kalender mit; ein Gerät ohne gültige Prüfung steht nicht auf der Ladeliste. Verbrauchsmaterial wie Trennscheiben oder Markierspray bucht die Kolonne beim Laden aus; der Bestand im Lager stimmt dadurch am Abend noch.
Für den Betrieb heißt das: weniger Schwund, weniger Doppelkäufe, keine Suche nach dem einen Schlagschrauber, den drei Kolonnen gleichzeitig brauchen.
- Ladeliste aus dem Plan, nicht aus dem Kopf – und abgehakt am Hof.
- Ausgabe und Rückgabe am Mitarbeiter, nachvollziehbar.
- Prüfplaketten am Gerät und im Kalender; ungeprüft fährt nichts raus.
Beispiel: Die Rüttelplatte 750 kg ist für Freitag an der Bahnhofstraße eingeplant, steht aber laut Rückgabe noch am Lindenweg. Die Ladeliste meldet es am Donnerstag um 16 Uhr; die Kolonne Wasser bringt sie abends mit zum Hof.
Dieselbe Lage als Karte in 2D und als Liste.
Die 3D-Ansicht oben zeigt den Betrieb als Ganzes. Für die Disposition gibt es dieselben Daten als Karte mit Wegen und Ankunftszeiten und als Liste mit Einsätzen, Fahrzeugen und Füllständen – sortiert nach dem, was Sie gerade brauchen. Geortet werden Fahrzeuge, nicht Personen.
Für die Disposition: Wege, Zeiten, Füllstände.
Die Karte zeigt die Routen der Fahrzeuge mit Ankunftszeit in Minuten, den Füllstand eines Saugbaggers, die Entfernung zur nächsten Baustelle, den Stau auf der B 404. Die Disposition sieht sofort, ob ein Gerät noch zu einem zweiten Einsatz kommt oder ob die Reserve vom Hof losgeschickt werden muss – und der Kunde bekommt eine Ankunftszeit, die stimmt, statt „müsste gleich da sein“.
Jede Baustelle ist ein Punkt mit Status: läuft, wartet auf Material, Behinderung, fertig. Ein Klick öffnet die Akte mit Kolonne, Tätigkeit, Fotos des Tages, Ansprechpartner. Der Notfall von heute Morgen – Rohrbruch an der Kreuzung – liegt als rote Markierung auf der Karte, mit dem Saugbagger, der gerade hinfährt, und der Minute, in der er ankommt.
Die Ortung gilt den Fahrzeugen über die Telematik, nicht den Personen. Das steht auf jeder Ansicht und ist Teil der Vereinbarung mit dem Betriebsrat. Wer nicht im Fahrzeug sitzt, ist auf keiner Karte.
- Ankunft in Minuten statt „müsste gleich da sein“ – auch für den Kunden.
- Füllstände und Reserven auf einen Blick, bevor der zweite Einsatz zugesagt wird.
- Datenschutz: Fahrzeuge, nicht Menschen.
Beispiel: Saugbagger SB 3 ist zu 70 % voll und 14 Minuten vom Rohrbruch entfernt, SB 5 steht leer am Hof, 22 Minuten entfernt. Die Disposition schickt SB 5 und lässt SB 3 den Einsatz am Lindenweg beenden – mit einer Zusage an den Kunden: 08:52.
Dieselben Daten, sortiert nach dem, was Sie gerade brauchen.
Manche Fragen beantwortet eine Liste schneller als eine Karte: Welche Einsätze laufen gerade, wer ist unterwegs, welche Geräte sind frei, welche Baustelle wartet seit wann auf Material. Die Liste ist dieselbe Lage wie 3D und Karte – nur sortierbar, filterbar und auf dem Handy der Bauleitung lesbar, auch mit schlechtem Empfang auf der Baustelle. Auch die Geschäftsführung nutzt sie unterwegs: Welche Projekte laufen, wo gibt es Behinderungen, was ist heute abgeschlossen.
Spalten lassen sich nach Rolle einstellen: Die Disposition sieht Fahrzeug, Füllstand, Ankunft und nächsten Einsatz; die Bauleitung Baustelle, Kolonne, Status und offene Nachweise; die Geschäftsführung Projekte mit Fortschritt und Abrechnungsstand. Ein Filter „nur Konflikte“ zeigt, was heute Aufmerksamkeit braucht. Wer möchte, exportiert die gefilterte Liste als Tabelle für die Besprechung am Montag.
Drei Ansichten, ein Stand: Was in der Liste geändert wird – ein Einsatz verschoben, ein Status gesetzt –, steht in derselben Sekunde auf der Karte und in 3D. Es gibt keine zweite Wahrheit in einer Tabelle, die jemand abends pflegt.
- Sortieren und filtern nach Kolonne, Gerät, Ankunft, Status.
- Mobil lesbar für die Bauleitung vor Ort, auch bei schwachem Netz.
- Ein Stand für alle drei Ansichten – geändert wird nur einmal.
Beispiel: Die Bauleitung filtert auf „wartet auf Material“ und sieht zwei Baustellen: Logistikpark Siek (Kies, Lieferung 11:00) und Lindenweg (Oberboden, Lieferung offen). Ein Tipp öffnet die Bestellung – und zeigt, dass der Lieferant noch nicht bestätigt hat.
Der Nachweis ist da, bevor jemand fragt.
Aus jedem Einsatz entsteht der Beleg: Zeiten, Mengen, Material, Unterschrift. Die Buchhaltung sieht, was abgerechnet werden kann, und mahnt nicht hinterher.
Was unterschrieben ist, was fehlt, was abgerechnet werden kann.
Die Übersicht der Nachweise zeigt je Projekt, welche Einsätze unterschrieben sind, wo eine Unterschrift fehlt, welche Mengen bestätigt wurden und was heute abgerechnet werden kann. Die Tagelohnnachweise kommen aus der App, die Mengen aus dem Aufmaß, die Wiegescheine aus der Entsorgung – alles am Projekt, mit Datum und Unterschrift.
Der KI-Mitarbeiter bereitet die Rechnung aus den Nachweisen vor – Positionen, Mengen, Belege, Nachträge – und legt sie zur Freigabe vor. Er markiert, was unsicher ist: ein Nachweis ohne Unterschrift, eine Menge, die über dem Angebot liegt, ein Nachtrag ohne Anerkenntnis. Die Freigabe trifft die Bauleitung oder die Geschäftsführung; gestellt wird die Rechnung erst danach. Abschläge, Schlussrechnung und Einbehalte folgen derselben Logik: erst der Beleg, dann der Betrag, dann die Freigabe.
Fehlt ein Nachweis, erinnert die App den Mitarbeiter vor Ort am selben Tag – nicht die Buchhaltung Wochen später, wenn niemand mehr weiß, wer am 14. auf welcher Baustelle war. Abschlagsrechnungen werden so nicht aus Erinnerung gebaut, sondern aus Belegen.
- Rechnung aus Nachweisen, nicht aus Erinnerung.
- Fehlende Unterschriften sofort sichtbar – und am selben Tag eingeholt.
- Freigabe bleibt bei Ihnen; die Rechnung geht erst nach Ihrem Wort raus.
Beispiel: Bahnhofstraße Bargteheide, Abschlag Oktober: 19 Nachweise unterschrieben, einer fehlt (Freitag, Kolonne Straßenbau), zwei Mengen über dem Angebot. Der Entwurf liegt am Montag um 08:00 bei der Bauleitung – mit den drei offenen Punkten oben.
Belege gelesen, Bank abgeglichen, vorkontiert – Sie geben frei.
Eingangsrechnungen werden gelesen, dem Vorgang zugeordnet und mit Bestellung und Lieferschein abgeglichen. Stimmt alles, ist die Rechnung vorkontiert und wartet auf Freigabe. Stimmt etwas nicht – Menge, Preis, Lieferadresse –, liegt sie mit dem Hinweis bei dem, der es klären kann, nicht auf dem Stapel „später“. Der KI-Mitarbeiter gleicht Bankumsätze ab, zeigt offene Posten und bereitet Mahnungen vor; gezahlt und gemahnt wird erst nach dem Wort eines Menschen. Lieferantenrechnungen ohne Bestellung – die Werkstattrechnung, das Tanken – werden erkannt und zur Zuordnung vorgelegt, statt stumm durchzulaufen.
Ausgangsrechnungen entstehen aus den Nachweisen, Skonto und Fälligkeiten stehen im Kalender, und der Monatsabschluss ist kein Kraftakt mehr: Belege sind da, zugeordnet und kontiert, weil sie beim Entstehen erfasst wurden. Steuerberater und Bank bekommen, was sie brauchen, aus demselben Stand – ohne Nacharbeit am Quartalsende.
Die Buchhaltung sieht nur Buchhaltung. Personalakten, Bewerbungen und Angebotskalkulationen bleiben für diese Rolle unsichtbar – so, wie es im Betrieb auch mit Papier gewesen wäre, nur dass es hier auch gilt.
- Vorkontiert, nicht gebucht – gebucht wird durch Sie.
- Offene Posten mit Vorgang, Nachweis und vorbereiteter Mahnung.
- Steuerberater aus demselben Stand, ohne Nacharbeit.
Beispiel: Die Rechnung des Rohrlieferanten über 480 m Schutzrohr trifft auf Bestellung und Lieferschein: Menge stimmt, Preis stimmt, Skonto bis 29.10. Vorkontiert um 10:12, freigegeben um 10:30, Zahlung im Lauf am 28.10. – terminiert, nicht vergessen.
Gebaut für Betriebe mit Leuten draußen – und für alle mit Verwaltung.
Die Ausschnitte auf dieser Seite stammen aus zwei Beispielbetrieben. Jede Branche bekommt ihre eigene Ausprägung – die Begriffe, die Abläufe, die Nachweise Ihres Gewerks.
- Tiefbau
- Garten- und Landschaftsbau
- Pflegedienste
- Metallbau
- Spedition
- Betriebe mit Verwaltung
Erst Ihr Betrieb, dann das System.
- Erstgespräch
Sie erzählen, wo bei Ihnen die Stunden verschwinden. Wir sagen ehrlich, ob der AI Workspace Ihnen hilft – und womit Sie anfangen.
- Beratung und Konzept
Ausgangslage, Potenziale, Konzept und Plan für das Firmengehirn – als geförderte Beratung – bis zu 80 % sind möglich –, getrennt von der Umsetzung.
- Umsetzung und Begleitung
Ihr Szenario zum Anklicken, dann Firmengehirn füllen, Prozesse beschreiben, KI-Mitarbeiter in die Probezeit – Schritt für Schritt, mit Ihren Leuten.





